Musikalische Reise durch Europa

 

Aufführung durch das Rheinische Orchester Duisburg e.V., am Sonntag den 22.4.2018 in der Kulturkirche Duisburg, König-Heinrich-Platz 3, 47051 Duisburg.

 

Das Programm umfasst: Bizet, 1. Symphonie (Frankreich); Beethoven, Deutsche Tänze (Deutschland); Brahms, Ungarische Tänze (Ungarn); Dvórak, Slawische Tänze (Tschechien); Lanner, Wiener Hofballtänze (Österreich); und Vaughan WilliamsFantasia on „Greensleeves“ (England) arrangiert für Harfe und Orchester.

 

Die erste Sinfonie von Georges Bizet ist ein Beispiel für den virtuosen Umgang mit der sinfonischen Besetzung, die sich im Laufe der Wiener Klassik etabliert hatte. Dennoch schimmert aus dem Umgang mit der Klangcharakteristik der einzelnen Instrumente bereits die Eleganz, mit der Bizet später wirkungsvoll seine Opern ausstattete.

 

In den Deutschen Tänzen von Ludwig van Beethoven erahnt man schon die frühe Entwicklung zum volkstümlichen Walzer, die in den Hofballtänzen von Josef Lanner ihre Fortsetzung findet. Die zum Teil virtuose Behandlung einzelner Blasinstrumente garantiert ein abwechslungsreiches Hörerlebnis.

 

Die Bezeichnung „Ungarische Tänze“ von Johannes Brahms stellt in gewisser Weise einen Etikettenschwindel dar. Spätestens seit den Forschungen Béla Bartóks, der in den Regionen Ungarns die Lieder der dort Lebenden aufgezeichnet hatte, ist klar, dass die Musik, die man auf ungarischen Straßen und auf ungarischen Festen gehört hat, aus der Tradition der dort lebenden Sinti und Roma stammte. Durch diese Musik wurde auch Brahms zu seinen „Ungarischen“ Tänzen inspiriert.

 

Josef Lanner gilt als Wegbereiter der Generation Johann Strauss Vater und Sohn. Mit seiner populären Musik, die mit den Hofballtänzen erste Höhepunkte und Erfolge erzielte, bereitete er den Weg für die Wiener Walzer, deren Popularität dann durch die Familie Strauss weite Verbreitung fand.

 

Mit der "Fantasia on Greensleeves" des englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams begibt sich das Rheinische Orchester nicht nur in die musikalischen Gefilde englischer Folklore, sondern stellt mit diesem Werk auch die Harfe als Soloinstrument vor. Hier erlebt der Zuhörer eine ganz besondere Interpretation dieses äußerst populären englischen Volksliedes. 

Die Solistin

Christiane Voth studierte Harfe an der Folkwang Hochschule in Essen. Sie wirkt regelmäßig bei verschiedenen Orchesterprodukonen im Ruhrgebiet mit und tritt solistisch mit Programmen klassischer wie auch keltischer Musik auf. Mit ihrer Duopartnerin Kerstin Figge hat sie im Herbst 2017 die CD „Water Scenes“ mit Werken für Klarinette und Harfe aufgenommen. Außerdem bereichert sie im Trio Jamil mit ihren Harfenklängen die arabische Musik des Oud-Virtuosen Raed Khoshaba und widmet sich mit dem Ensemble Lewone der Tradition der jüdischen Klezmermusik.

Der Dirigent

Eberhard Dietz studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg die Hauptfächer Dirigieren, Klavier und Oboe. Im Anschluss daran war er 17 Jahre lang an verschiedenen Theatern als Kapellmeister tätig. Er dirigierte unter anderem in Dortmund, Essen und Nürnberg ein Repertoire von insgesamt ca. 90 Opern, Operetten und Balletten. Daneben war er als Konzertdirigent und Klavierpartner tätig. Nach seiner Theatertätigkeit übernahm Eberhard Dietz für vier Jahre die Leitung des Konzertreferates im Kulturamt der Stadt Recklinghausen. Von 1990 bis 2009 leitete er schließlich die Musikschule der Stadt Gladbeck und legte seinen pädagogischen Schwerpunkt auf die Arbeit mit den Sinfonieorchestern der Musikschule. Mit diesen gastierte er auch im europäischen Ausland wie z.B. in Frankreich, Österreich, Polen, Ungarn und Norwegen. Nach Beendigung seiner Tätigkeit an der Musikschule ist es Eberhard Dietz ein besonderes Anliegen, mit Musikerinnen und Musikern aus dem Liebhaberorchesterbereich zu musizieren, wobei neben der Vermittlung einer musikalischen Qualität auch die Freude am gemeinsamen Musizieren im Mittelpunkt steht. Seit Oktober 2011 leitet Eberhard Dietz das Rheinische Orchester Duisburg. Jedes Jahr tritt das Orchester mit herausragenden Solisten, Chören und Ensembles in einem großen Konzert auf. Ein weiteres Konzert findet in der Regel in kleinerem Rahmen statt. Seit Herbst 2012 leitet er außerdem das Kammerorchester Collegium Musicum Ratingen, das bereits bei einigen Konzerten mit dem Rheinischen Orchester gemeinsam konzertiert hat. 

Das Orchester

Das Rheinische Orchester Duisburg e.V. wurde im Jahr 1924 gegründet und ist damit eines der ältesten Liebhaberorchester der Region. Es setzt sich zusammen aus knapp 50 begeisterten und ambitionierten Laienmusikerinnen und Laienmusikern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben mit ihrer Liebe zu überwiegend klassisch-romantischer sinfonischer Musik das kulturelle Leben ihrer Stadt zu bereichern. Das gespielte Repertoire des Orchesters umfasst dabei Musik vom Barock bis zur Moderne, von volkstümlicher Popularmusik bis zu geistlichen Chorwerken, und vom instrumentalen Solokonzert über die Sinfonie bis hin zur Opern- und Operettenmusik. Einmal im Jahr tritt das Orchester im großen repräsentativen Rahmen auf, darüber hinaus gibt es auch kleinere, anlassbedingte Konzerte. Die Proben finden immer donnerstags zwischen 19:30 und 22:00 Uhr in der Musik- und Kunstschule Duisburg, Duissernstraße 16 statt. Neue Mitspieler sind jederzeit herzlichst willkommen. Gesucht werden akut Violinistinnen und Violinisten, Violaspielerinnen und Violaspieler, Kontrabassistinnen und Kontrabassisten. Schauen Sie einfach einmal vorbei! 

"Die Schöpfung", Oratorium von Joseph Haydn

 

Erster und Zweiter Teil 

 

Aufführungen in Zusammenarbeit mit dem Collegium Musicum, Ratingen und zwei Chören

 

- am Sonntag, den 12.11.2017, 17 Uhr im Schmidthorster Dom, Holtener Straße 176, 47137 Duisburg

- und am Sonntag, den 19.11.2017, 17 Uhr in der St. Johannes-Kirche, Am Löken 67, 40885 Ratingen

 

Beginn um 17:00 Uhr

 

Karten sind an der Abendkasse erhältlich und im Vorverkauf über die Orchester- und Chormitglieder.

 

Zum Oratorium „Die Schöpfung

Was macht die Faszination dieses großen Oratoriums von Joseph Haydn aus? Warum kann man mit der Idee, dieses Werk aufzuführen spontan so viele Musiker und Sänger begeistern, obwohl jeder weiß, dass die Aufführung für alle Beteiligten eine große Herausforderung sein wird und zunächst alle Mitwirkenden einen großen Respekt vor den Klippen dieses Werkes haben? Schaffen wir das? Ist es nicht ein zu großes Wagnis, dieses Werk aufzuführen mit den ehrlicherweise eingeschränkten Möglichkeiten engagierter Hobbymusiker? Hobbymusiker sind in der Regel sehr begeisterungsfähig, was sich auf das Spiel überträgt und sicher auch Zuhörern nicht entgeht, die auf eine musikalische Spannung achten und sich davon mittragen lassen.

Viele Momente im Oratorium „Die Schöpfung“ bieten dafür die Gelegenheit: Der „Urknall“ des ersten gespielten Tones, der langsam verklingt und aus dem dann die musikalische Darstellung des „Chaos“ entsteht, eine musikalische „Ursuppe“, aus der auf Gottes Geheiß das Licht in reinstem C-Dur den Zuhörer blendet, vor dem „der Höllen Geister in des Abgrunds Tiefen hinab fliehen“. Musikalische Lautmalerei zieht sich durch das ganze Stück, in dem die Naturgewalten und alle erschaffenen Geschöpfe ihre musikalischen Chiffren erhalten. Auch die Freude der himmlischen Heerscharen schlägt sich in begeisternden Chören nieder, in denen auch die musikalisch kunstvolle Form der barocken Fuge Eingang findet. Ein Beleg dafür, dass Haydn bei seinen Aufenthalten in London, wo er ein Libretto der Schöpfungsgeschichte geschenkt bekam, intensiv die Tradition Händelscher Oratorien kennenlernte. Baron Gottfried van Swieten, der schon Mozart bewegt hatte, Händels Oratorien „Messias“ und „Das Alexanderfest“ neu zu instrumentieren, schrieb schließlich für Haydn das Libretto zur Schöpfung, das auf John Miltons Epos „Paradise Lost“ zurückgeht.

Haydn ha e ja schon in vielen seiner Sinfonien die Vielseitigkeit seines musikalischen Humors und seine lautmalerischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, man denke nur an „La Poule“, die Sinfonie mit dem „Paukenschlag“ oder an seine „Abschiedssinfonie“ , die Entstehung der Welt gab ihm nun in der Schöpfung eine Fülle von Gelegenheiten, sein Können in dieser Hinsicht auszubreiten. „Rollend in schäumenden Wellen bewegt sich ungestüm das Meer“, die Arie des Raphael stellt für die 2.Violinen die große Herausforderung dar, ein akustisches Bild ungezügelter Meeresstürme zu malen. Ein langanhaltendes Crescendo im Rezitativ des ganzen Orchesters suggeriert den Sonnenaufgang, der im strahlenden Chor (auch wieder in C- Dur) „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ mündet. Im zweiten Teil des Oratoriums steigert sich die Freude an lautmalerischer Tonkunst noch: Das Schildern der Vögel am Himmel gerät zu einer bunten Darstellung bläserischer Klangfarben, die Walfische in den Tiefen des Meeres werden von den mehrfach geteilten tiefen Streichern dargestellt und im Terzett der drei Solisten findet die Freude über die bisher geschaffene Natur ihren Niederschlag: Eine weitere Gelegenheit für die Chöre die Größe des Herrn herauszuzustellen.

Auch die Erschaffung der Tiere auf dem Land wird sehr plastisch dargestellt: Der Löwe brüllt im agressiven Fortissimo langanhaltender Triller, der gelenkige, schnelle Tiger wie auch der Hirsch und das Pferd bewegen sich im Presto eines 6/8-Taktes, der sich bei der Schilderung der ruhig im Grün weidenden Rinder in ein langsames Adagio verwandelt. In der Tonart des Lichtes, in C-Dur wird schließlich die Erschaffung des Menschen geschildert. Vielleicht wieder diese Tonart, weil das Ebenbild Gottes als Höhe- und Endpunkt des Schöpfungsvorgangs am ehesten mit dem strahlenden Licht als Gegensatz zur dunklen Finsternis des Chaos am Anfang zu vergleichen ist? Eingebettet in die beiden Chöre: „Vollendet ist das große Werk“ erklingt ein Terzett als Gebet in der „heiligen“ Tonart Es-Dur, in dem die Güte und Größe des Schöpfers und seine Allmacht über seine Schöpfung zum Tragen kommt. (Text: Eberhard Dietz) 

  1. Einleitung: Die Vorstellung des Chaos (Orchester)                                                                                Recitativo (Raphael, Chor, Uriel) Im Anfange schuf Gott
  2. Aria (Uriel, Chor) Nun schwanden vor dem heiligen Strahle
  3. Recitativo (Raphael) Und Gott machte das Firmament
  4. Chor (Gabriel, Chor) Mit Staunen sieht das Wunderwerk
  5. Recitativo (Raphael) Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser
  6. Arie (Raphael) Rollend in schäumenden Wellen
  7. Recitativo (Gabriel) Und Gott sprach: Es bringe die Erde Gras hervor
  8. Aria (Gabriel) Nun beut die Flur das frische Grün
  9. Recitativo (Uriel) Und die himmlischen Heerscharen 
  10. Chor Stimmt an die Seiten
  11. Recitativo (Uriel) Und Gott sprach: Es sei’n Lichter
  12. Recitativo (Uriel) In vollem Glanze steiget jetzt
  13. Chor (Chor, Gabriel, Uriel, Raphael) Die Himmel erzählen die Ehre Gottes
  14. Recitativo (Gabriel) Und Gott sprach: Es bringe das Wasser
  15. Aria (Gabriel) Auf starkem Fittiche schwinget sich
  16. Recitativo (Raphael) Und Gott schuf große Walfische
  17. Terzetto (Gabriel, Uriel, Raphael) In holder Anmut stehn
  18. Chor (Gabriel, Uriel, Raphael, Chor) Der Herr ist groß
  19. Recitativo (Raphael) Und Gott sprach: Es bringe die Erde hervor
  20. Recitativo (Raphael) Gleich öffnet sich der Erde Schoß
  21. Aria (Raphael) Nun scheint in vollem Glanze
  22. Recitativo (Uriel) Und Gott schuf den Menschen
  23. Aria (Uriel) Mit Würd’ und Hoheit angetan
  24. Recitativo (Raphael) Und Gott sah jedes Ding
  25. Chor Vollendet ist das große Werk (I)
  26. Terzetto (Gabriel, Uriel, Raphael) Zu dir, o Herr, blickt alles auf
  27. Chor Vollendet ist das große Werk (II)

Unsere Solisten

Sarah Gibson         

Sopran und Chorleitung

Sookwang Cho       

Tenor

Ricardo Navas Valbuena 

Bass

Unsere Sopranistin

Sarah Gibson erfuhr Ihre musikalische Grundausbildung (Gesang, Klavier, Gitarre) durch ihre Eltern Birgit Gibson (Sopranistin und Gesangs- und Musikpädagogin) und Frank E. Gibson (Verwaltungsbeamter, Musikpädagoge und Trompeter, †2005) schon in frühen Kindertagen. Ihre Kindheit wurde von musikalischen Klängen im Hause Gibson geprägt und entfachte früh ihre Leidenschaft zur Musik, vor allem zum Gesang.

An der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo sie 2007-2013 sowohl Lehramt Musik als auch Gesangspädagogikmit Schwerpunkt Gesang studierte, konnte sie verschiedene Eindrücke und Erfahrungen sammeln, sowie Kompetenzen vor allem im musikpädagogischen Bereich erwerben. So erhielt sie beispielsweise Unterweisung in Kinderchorleitung (Chorleitungsklasse Prof. Dr. Werner Schepp). Das Hauptfach Gesang studierte Sie unter der Leitung von Barbara Pfeffer. Derzeit wird Sie von verschiedenen renommierten SängerInnen und Gesangspädagogen unterstützt: Birgit Gibson, Dr. Ulrike Tervoort, Antje Bitterlich (Gelsenkirchen Musiktheater im Revier), Susanna Martin (Köln). 

Vor allem im Bereich der Pädagogik als Musik- und Gesangspädagogin und Chorleiterin ist Sarah Gibson an den Musikschulen MKS Duisburg (seit 2015), städtische Musikschule Gelsenkirchen (seit 2015) und Folkwang Musikschule Essen (seit 2009) sowie als Tanzpädagogin (Ausbildung über Deutschen Bundesverband Tanz e.V., August 2008) in vielfältigen Bereichen mit verschiedenen Altersgruppen unterwegs.

Als Künstlerin und Sängerin (hoher Koloratur-Sopran) widmet sie sich seit ihrem ca. neunten Lebensjahr einem facettenreichen Repertoire im klassischen Bereich vom barocken Oratorium ("Acis und Galatea", Händel) bis hin zur klassischen Moderne ("I hate music" von Leonard Bernstein). Mit Leidenschaft singt sie Verschiedenes aus dem Musicalbereich von Broadway-Musicals wie „My fair Lady“ oder „Westside Story“ bis hin zu Filmmusicals wie „High School Musical“ und schlüpft dabei gerne in diverse Rollen und präsentiert damit auch schauspielerisches Talent auf der Bühne. Verschiedene Projekte, Engagements und Mitwirkungen in vokalen Ensembles wie beispielsweise dem Ensemble 4ever8 oder dem Landesjugendchor NRW (Leitung: Ehepaar Zywietz-Godland) durfte Sie bereits beiwohnen. Insbesondere singt und spielt Sie derzeit freie, kabarettistische Programme mit dem Schwerpunkt Oper zusammen mit dem fünfköpfigen Ensemble „Sopranalarm“ unter der Leitung von Dr. Ulrike Tervoort (Fachbereich Gesang Folkwang Musikschule Essen) und mit den anderen beiden Sopranistinnen Lena Sokoll und Annette Regnitter und dem Pianisten Jens Hamer. 

Unser Tenor

 

Der Koreanische Tenor Sookwang Cho ist in
 Bucheon, in der südkoreanischen Provinz Gyeonggi-do geboren. Seit 2011 lebt er in Deutschland. Er studierte Gesang an
 der Thologischen Universität Seoul. Danach hat er die Musikhochschule an
 der Folkwang Universität der Künste in Essen besucht und bei KS Professor
 Wolfgang Milgramm und Cynthia Deventer studiert. 2016 schloss er sein Studium mit dem Masterexamen ab. Während der Spielzeit 2016/17 erhielt er ein
 Engagement im Chor der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg,
 seit der Spielzeit 2017/2018 ist er Mitglied des Opernchores an den Wuppertaler Bühnen. Sookwang Cho hat sich unserem Publikum schon im Jahr 2016 mit Ausschnitten aus Opern und Operetten vorgestellt. 

Unser Bassist

 

Ricardo Navas Valbuena begann seine musikalische Laufbahn an der Musikschule der Universidad
 de los Andes (ULA) in Venezuela. Dort hat er im Kinderchor gesungen und
 lernte Mandoline. Von 2001 bis 2008 studierte er Chorleitung an der Universidad de los Andes. Ricardo Navas Valbuena hat an zahlreichen Kursen
 unter der Leitung von Konrad von Abel teilgenommen. Nach dem Studium leitete er den “Coral Falcon“ und die Kinder und Jugend-Chöre für „El
ordinator Sistema“ in Coro. Von 2010 bis 2012 war er Koordinator für das Chorprogramm von El Sistema im Bundesland Falcon. Singen gehörte von jeher zu
 seinem Leben. Vom 2012 bis 2015 studierte Ricardo Navas Valbuena den Master of Music – Singen mit Kindern an der HfMT Köln bei Prof. Robert Göstl. Zeitgleich erhielt er im Rahmen seines Masters Gesangsunterricht und konnte bereits in einigen Bach-Kantaten und Konzerten der Alten Musik Solopartien übernehmen. Seit dem Wintersemester 2015/16 studiert er Gesangspädagogik an der Folkwang Universität der Künste bei Sybille Plocher in Essen. Derzeit dirigiert er die Nachwuchschöre der Wuppertaler Kurrende. 

Unsere Chorleiterin aus Ratingen 

 

Birgit Krusenbaum wurde in Datteln geboren. Den ersten Klavierunterricht erhielt sie als Sechsjährige zusätzlich zum Geigen und Blockflötenunterricht. Mit sechzehn Jahren begann sie die Ausbildung zur katholischen C-Kirchenmusikerin in Essen an der dortigen Kirchenmusikschule. Im Anschluss studierte sie katholische Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf. Seit 1980 war sie zunächst als Kirchenmusikerin im Bistum Essen beschäftigt bevor sie 1989 in das Bistum Köln wechselte. Seit dieser Zeit ist sie als Kirchenmusikerin in der Kirchengemeinde St. Johannes als Organistin und Chorleiterin tätig. Seit 2006 ist sie als Seelsorgebereichsmusikerin in der inzwischen fusionierten Gemeinde St. Anna, Ratingen beschäftigt. 

Die Chöre

Der Kirchenchor Cantamus St. Anna geht aus der
 am 20. April 2012 vollzogenen Fusion der Kirchenchöre St. Bartholomäus in Hösel (gegründet im Jahre
1954) und St. Johannes in Lintorf (gegründet im Jahre
1966) hervor. Der fusionierte Kirchenchor verfügt derzeit über 38 Sängerinnen und Sänger und wird gelei
tet von Seelsorgebereichskirchenmusikerin Birgit
 Krusenbaum. Hauptaufgabe des Chores ist die regelmäßige musikalische Mitgestaltung der Gottesdienste 
in St. Bartholomäus und St. Johannes, insbesondere 
an den Hochfesten des Kirchenjahres. Neben dem
 geistlichen Liedgut gehören konzertante Aufführungen
 ebenso zum Repertoire des Chores. Ausflüge, Wanderungen, Veranstaltungen und Feste fördern und pflegen den Zusammenhalt in der Gemeinschaft. 60 Fördermitglieder unterstützen den Chor ideell und finanziell. Neue Sängerinnen und Sänger, die Freude an der Kirchenmusik haben, sind jederzeit bei uns herzlich willkommen.

Der Chor Junge Stimmen ist der Jugendchor der Kinder und Jugendmusik Angerland der Gemeinde St. Anna, Ratingen Lintorf. Die Kinder- und Jugendmusik Angerland besteht seit 2007 und ist Teil der Kirchenmusik in der Katholischen Kirchengemeinde St. Anna, Ratingen. In 4 Kinderchorgruppen singen ca. 55 Kinder und Jugendliche. In der Vorchorgruppe werden Kinder ab 5 Jahren an das Chorsingen herangeführt. Ab 7 bis 12 Jahren proben Jungen und Mädchen getrennt und können ihre Grundkenntnisse vertiefen und das im Vorchor Gelernte umsetzen. Neu hinzu kommt das mehrstimmige Singen. Die Jungenschola wird in die Grundkenntnisse des Gregorianischen Chorals eingewiesen. Mit ca. 12 Jahren sind die Jugendlichen soweit, 3- bis 4-stimmig zu singen, haben genügend Notenkenntnisse um vieles vom Blatt zu singen, und wechseln in den Jugendchor „Junge Stimmen“. Mit diesen Jugendlichen werden bereits mehrstimmige, komplexere Werke einstudiert. Zu den Kenntnissen, die sie bisher erworben haben, kommt jetzt noch die intensive Schulung des Gehörs. Die Kinder und Jugendmusik Angerland ist Mitglied des internationalen Verbandes Pueri Cantores, nimmt an den nationalen und internationalen Chortreffen teil, und wird geleitet von Birgit Krusenbaum. 

Die camerata vocalis ist ein vielseitiger Kammerchor unter der Leitung von Anne-Sarah Gibson, Dozentin der Musik- und Kunstschule in Duisburg. Wir blicken zurück auf vielsprachige Liederabende, Kammerkonzerte, Oratorien, Musicals, Opernveranstaltungen und Open-Air-Konzerte, aufgeführt in Museen, Kirchen und Konzerthallen. Traditionspflege, gutes Einvernehmen und gemeinsamer Spaß an der Musik haben uns zu einem engagierten und vielseitig orientierten Kreis zusam-menwachsen lassen.

Besuchen Sie uns und singen Sie mit!
 Die wöchentliche Probe wird montags ab 19.00 Uhr
 in den Räumen der Musik- und Kunstschule Duisburg mit einer Stimmbildung eingeleitet. Kommen Sie vorbei und schnuppern Sie rein!  

Das Collegium Musicum Ratingen wurde im Jahr 1949 gegründet und entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer festen Einrichtung des Ratinger Kulturlebens. Das Orchester musiziert zur Zeit als reines Streicherensemble, das bei Bedarf durch hinzukommende Bläser bis zum Sinfonie-orchester erweitert wird. Regelmäßige Konzerte im
 Rahmen des städtischen Kulturangebots, Umrah-mungen von Feierlichkeiten und Kooperationen mit Chören, anderen Orchestern und Solisten sind die attraktiven Aufgaben des Orchesters, das – angeführt von der professionellen Konzertmeisterin Annette Scherer und geleitet vom erfahrenen Dirigenten Eberhard Dietz – regelmäßig montags 19:45 bis 21:45 Uhr probt. Weitere Mitglieder, die Violine, Viola, Violoncello oder Kontrabass spielen sind herzlich willkommen. Wenn Sie also bereits über instrumentaltechnische und musikalische Erfahrungen verfügen, kommen Sie doch einfach einmal vorbei! Das Orchester probt in der Paul-Maar- Schule, Am Söttgen 15 in Ratingen-Tiefenbroich. 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Rhein. Orchester Duisburg e.V.